Mit Einsatzfreude dabei

Ihren hervorragenden Ausbildungsstand bewiesen insgesamt 16 Aktive der Grafenwöhrer Feuerwehr. In der 111. und 112. Gruppe legten sie die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" erfolgreich ab. Das Schiedsrichtergespann um Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz, Kreisbrandmeister Jürgen Haider sowie Grafenwöhrs Kommandant Hans Pappenberger bestätigten den Prüfungsteilnehmern gute Arbeit. Erneut legten die Floriansjünger der Soldatenstadt die Leistungsprüfung nach den neuen Richtlinien in der Variante III ab. Hierbei wurde neben einem normalen Löschangriffsaufbau auch ein Innenangriff durch Atemschutzträger sowie die Bereitstellung eines Rettungstrupps simuliert.

Erfreut über den guten Ausbildungsstand der Wehr zeigte sich Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz. Er unterstrich die Notwendigkeit einer soliden und guten Ausbildung. Bürgermeister Helmuth Wächter lobte das Engagement der Floriansjünger und dankte zugleich für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Vorsitzender Alexander Richter zeigte sich über die Einsatzfreude der Teilnehmer hoch erfreut. Er dankte den Ausbildern um Kommandant Hans Pappenberger und Zugführer Carsten Englhardt.
Kommandant Pappenberger zollte den Übungsteilnehmern seinen Respekt. Zusammen mit KBM Schwarz überreichten sie die Anstecknadeln für die bestandene Leistungsprüfung in den verschiedenen Stufen.

Stufe I absolvierten Sebastian Baier, Falco Bauer, Lisa Gebhardt, Patrick Hößl, Benedikt Pappenberger und René Kneißl. Stufe II erreichten Lisa Niedermayer und Stefan Pappenberger, Stufe III legten Christian Simon, Dominik Englhart und Robert Kraus erfolgreich ab. Markus Pfosch, Stefan Schreml, Michael Döth und Marco Przetak stellten sich der Stufe 4. Christian Pappenberger der in beiden Gruppen als Gruppenführer fungierte legte die Stufe 5 mit Erfolg ab.

Nach der Prüfung bedankte sich die Stadt Grafenwöhr mit einer Brotzeit, die das Bewirtungsteam um zweiten Vorsitzenden Markus Englhardt sowie Florianswirt Jürgen Schreml organisiert hatten.


Heiße Übung für die Jungs mit Atemschutz
- Flash over Container des LFV gastiert für drei Tage in Grafenwöhr - Training unter Realbedingungen -


 


Neues Führungsduo in der Feuerwehr bestätigt
- Vereinsmitglieder wählen Alexander Richter zum 1. Vorsitzenden und Markus Englhardt zu dessen Stellvertreter -





Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2012 standen Neuwahlen der Vereinsführung auf der Tagesordnung. Mit eindeutiger Mehrheit wurde dabei der derzeitige stellvertretende Kommandant Alexander Richter an die Vereinsspitze gewählt. Sein Stellvertreter für die nächsten drei Jahre ist Markus Englhardt, der neben Robert Kraus zur Wahl stand. Im Vorfeld der Wahlen waren auf der Tagesordnung noch die die Rechenschaftsberichte des scheidenden Vorstands Thomas Schopf, der in elf Jahren Amtszeit einige bewegen konnte, sowie von Kommandant Hans Pappenberger der von über 90 Einsätzen berichtete. Weiterhin legte Jugendwartin Kerstin Seelig ihren Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Jahr ab. Kassier Wolfgang Pappenberger führte in der Versammlung Ein- und Ausgaben der Wehr auf und Tambour-Majorin Dr. Christina Eibl brachte das musikalische Jahr 2011 aus Sicht des Spielmannszuges in Erinnerung. Als Gäste konnte die Wehr den Kreisbrandrat Richard Meier sowie die Kreisbrandmeistern Wolfgang Schwarz und Bernd Hutzler begrüßen. Einige interessierte Stadtratsmitglieder fanden auch den Weg in das frisch sanierte und erweiterte Gerätehaus in der Thumbachstraße. In seinem Grußwort machte erster Bürgermeister Helmuth Wächter deutlich, dass er sich auf seine Feuerwehr verlassen kann. Unter dem Punkt Wünsche & Anträge gab es dann eine kleine Diskussion zum Thema "gebührenpflichtige Feuerwehreinsätze".
 

In seinen ersten Worten als neuer Vereinsvorsitzender dankte Alexander Richter, der seit 1991 der Feuerwehr Grafenwöhr angehört, den Mitgliedern für dessen Vertrauen und warb für Unterstützung bei den gestellten Aufgaben. Das Amt des stellvertretenden Kommandanten, dass er nun in der zweiten Amtsperiode ausübt wird er auch weiterhin beibehalten. Er bat weiterhin um Zusammenhalt in der Feuerwehr so wie es schon immer der Brauch ist.


Jugendwartin Kerstin Seelig berichtete von der Stärke und dem Jahresprogramm der Jugendfeuerwehr


Tambour-Majorin Dr. Christina Eibl führte die zahlreichen Auftritte des Spielmannszuges auf der als musikalisches Aushängeschild der Feuerwehr und der Stadt gilt. Dies bescheinigte dem Spielmannszug auch Kreisbrandrat Richard Meier für den der Spielmannszug in seiner Uniform immer eine Augenweide und musikalisch ein Hörgenuss ist.

 


 


Scheidende Vereinsführung hat Feuerwehr stark mitgeprägt


In ihrer Amtszeit haben die beiden scheidenden Vorstände Thomas Schopf und Lothar Helfert die Feuerwehr entscheidend mit geprägt. Dies wurde in zahlreichen Ansprachen durch Kommandant Hans Pappenberger, Bürgermeister Helmuth Wächter und zahlreicher anderer Redner deutlich. Alle Redner dankten dem Duo für dessen Arbeit. Immerhin wurde in ihrer Amtszeit unter anderem ein Kommando-Wagen sowie eine Wärmebild-Kamera, ein Gasspürgerät, eine Multimedia-Anlage und vieles mehr angeschafft. Beide handelten immer zum Wohl der Wehr. Lothar Helfert scheidet aus Altersgründen aus dem Amt des 2. Vorstands und Thomas Schopf war eine Weiterführung unter anderem aufgrund seiner Tätigkeit als dritter Bürgermeister nicht mehr möglich.

Bereits in seinem Rechenschaftsbericht dankte der scheidende Vorsitzende Schopf seinem Stellvertreter für dessen tatkräftige Unterstützung. Lothar Helfert der 1976 zur Feuerwehr kam war und ist immer ein Mann der Taten. Auf den Lothar war immer Verlass. Das bewies er bereits als Kommandant. Als "Haus- und Hofmaler" der Feuerwehr brachte er so manchen bunten Tupfer in das Vereinsleben. Als Zeichen der Anerkennung überreichte ihm Schopf einen Präsentkorb.




Eine Stadt zwei Feuerwehr-Welten

- zum vergrößern bitte anklicken -

 „Eine Stadt zwei Feuerwehr-Welten!“ Mit dieser Überschrift berichtet die unter Feuerwehr- und Rettungsdienstkreisen in Deutschland bekannte und führende Fachzeitschrift „Feuerwehrmagazin“ in ihrer Dezemberausgabe über die Feuerwehren der Soldatenstadt. In einen rund 12 seitigem Bericht stellt das Magazin die fünf Feuerwehren aus Grafenwöhr, Gmünd, Hütten, Gössenreuth sowie der US Feuerwehr vor. Arbeit, Ausrüstung, Gerätehaus und Mannschaft werden in den Bericht ausführlich erläutert. Ein großer Augenmerk wurde hierbei auf die unterschiedlichen Einsatztaktiken und Gerätschaften der kommunalen Deutschen Feuerwehren im Vergleich zu der US Feuerwehr gelegt.

Bereits im Sommer diesen Jahres besuchte ein Mitarbeiter des Magazins an zwei Tagen die einzelnen Feuerwehren. Besonders Grafenwöhrs Kommandant Hans Pappenberger, Zweiter Kommandant Alexander Richter sowie Fire-Chief Josef Rodler standen hierbei mit ihrer Mannschaft Rede und Antwort. Bei dem anschließenden Fototermin wurden sämtliche Einsatzfahrzeuge und Gerätehäuser der fünf Wehren abgelichtet. An einen dritten Termin wurde erstmals in der Geschichte alle Wehren, ein gemeinsames Gruppenfoto mit dem Grafenwöhrer Wahrzeichen – dem Wasserturm aufgenommen. Dies zeigt symbolisch, auch die gute Zusammenarbeit der einzelnen Wehren im wirklichen Einsatz- und Übungsdienst.

Mit voller Spannung und großem Stolz warten die Floriansjünger nun auf das Erscheinen der Reportage. Nur einzelne Feuerwehren aus unserer Region, unter anderem die Feuerwehren Bayreuth sowie Mitterteich erhielten bisher die Möglichkeit sich in dem renommierten Magazin vorzustellen. Thomas Schopf, Dritter Bürgermeister sowie Vorsitzender der Grafenwöhrer Floriansjünger zeigte sich erfreut über die gelungene Ausgabe. Diese trage für die Werbung erheblich bei und spiegelt auch die geleistete Arbeit der Grafenwöhrer Feuerwehren. „Unsere Aktiven opfern ihrer Freizeit für die Sicherheit ihrer Mitbürger“ stellte Schopf anerkennend fest.  Auch Kommandant Hans Pappenberger zeigte sich hoch erfreut. Mit der gemeinsamen Reportage wird die gute Zusammenarbeit der fünf Wehren wiedergespiegelt wie sie in der Realität wirklich stattfindet. „ Nur mit einem guten Miteinander ist der Schutz gewährleistet und nur gemeinsam sind wir stark! Dies zeigt auch der Bericht in diesem Feuerwehrmagazin“ so der Kommandant voller Stolz. Nachdem die Florianjünger nun ihren Druckfrischen Exemplare erhalten haben wird das Feuerwehrmagazin ab Ende  November im Zeitschriftenhandel erhältlich sein.